Aktuelles

Pressemitteilung 09.10.2019

Pressemitteilung 09.10.2019

Einen Angriff der türkischen Armee auf Nordsyrien zu verhindern, ist die einzige Möglichkeit eine humanitäre Katastrophe abzuwenden

Die vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan geplante Einrichtung einer sogenannten „Sicherheitszone“ unter türkischer Kontrolle in Nordsyrien ist lediglich der Vorwand für einen bevorstehenden türkischen Einmarsch, welcher die Vertreibung der lokalen Bevölkerung bedeuten und auch in den Nachbarregionen bis nach Europa verheerende Folgen nach sich ziehen würde.

Welche Folgen ein solcher Angriff für die Bewohnerinnen Nordsyriens hätte, lässt sich anhand des Verlaufs der türkischen Invasion im nordsyrischen Afrin erkennen. Nachdem die türkische Armee Anfang 2018 zusammen mit dschihadistischen Gruppen in das überwiegend kurdisch bevölkerte Afrin einmarschierte, mussten seine Bewohnerinnen zu tausenden vor Plünderungen und Folter fliehen. In Afrin wurden systematisch Familien aus anderen Teilen Syriens angesiedelt, die die islamistische Ideologie der unter türkischer Schirmherrschaft operierenden Gruppen unterstützen.

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Nähwerkstatt des Newroz Camps nun in Shengal Stadt

Nähwerkstatt des Newroz Camps nun in Shengal Stadt

Im Dezember 2018 sammelten wir Spenden für eine Nähwerkstatt für ezidische Frauen des Geflüchtetencamps Newroz bei Dêrik. Für die gespendeten 2500€ konnten 9 Nähmaschinen angeschafft werden, die im Frühjahr 2019 auch das Camp erreichten. Die Ankunft der Nähmaschinen im Newroz Camp wurde ebenfalls mit Fotos dokumentiert, die wir auf Facebook und unserer Homepage veröffentlichten. Im Sommer entschiedenen die verbliebenen ezidischen Familien, die 2014 vor dem IS in das Newroz Camp flüchten konnten, in den Shengal zurückzukehren.

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Zu Besuch in der Fritz-Karsen-Gesamtschule

Zu Besuch in der Fritz-Karsen-Gesamtschule

Auf dem Programm der Delegation stand auch ein Besuch der der Fritz-Karsen-Gesamtschule in Neukölln. Die Schule möchte gerne eine Partnerschaft mit einer Schule in Dêrik eingehen. Zu Besuch in der Fritz Karsen Gesamtschule

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Besuch des Bundestags mit Abgeordnetem Pascal Meiser

Am 20. Juni besuchten die Vertreter*innen der Stadtverwaltung von Dêrik im Rahmen ihrer Delegationsreise den Bundestag zusammen auf Einladung des Abgeordneten Pascal Meiser. Laut Meiser ist die Städtepartnerschaft “ein extrem wichtiges Zeichen der Solidarität von unten. Sie zeigt den Menschen in Derik und anderswo in Rojava: Wir werden Euch nicht im Stich lassen, was immer auch noch passiert.”

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Evaluationsveranstaltung zum Abschluss der Delegationsreise

Evaluationsveranstaltung zum Abschluss der Delegationsreise

Nach zwei ereignisreichen Wochen ging am 20 Juni die Delegationsreise unserer Gäste aus Dêrik mit einem Evaluationsgespräch zu Ende. Neben Mitgliedern des Städtepartnerschaftsvereins beteiligten sich Vertreter*innen des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags (BER) und Abgeorndete der Nord-Ostsyrien-Vertretung an dem Gespräch. Die im Rahmen der Delegation entstandenen Bestrebungen zu neuen Partnerschaften wurden zusammengefasst und Projekte der zukünftigen Zusammenarbeit wurden diskutiert. Die Veranstaltung endete mit einer Schweigeminute für all jene, die bei der Verteidigung Nordsyriens gegen den sogenannten Islamischen Staat ihr Leben ließen.

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Festakt zur Unterzeichnung der Städtpartnerschaftsurkunde

Festakt zur Unterzeichnung der Städtpartnerschaftsurkunde

Am 11. Juni versammelten sich die Freunde der Städtepartnerschaft und weitere interessierte Friedrichshainerinnen und Kreuzbergerinnen um bei der Beurkundung der Städtepartnerschaft dabei zu sein. Nach Reden der stellvertretenden Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg Regine Sommer-Wetter und der Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sprachen zunächst die Co-Bürgermeister*innen von Dêrik Rojîn Çeto und Feremez Hemo sowie die stellvertretende Co-Bürgermeisterin Nahrin Malki. Mit der folgenden Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunden wurde dann der letzte Schritt getan um die Partnerschaft zwischen Dêrik und Friedrichshain-Kreuzberg endgültig offiziell zu machen. Im Anschluss gab es weitere Reden von Mitgliedern des Städtepartnerschaftsvereins und es wurden Kurzfilme über Dêrik gezeigt. Musikalisch begleitetet wurde der Abend unter Anderem von Bengi Agiri, der auch ein traditionelles Lied aus Dêrik spielte.

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Co-Bürgermeister*innen aus Dêrik in Berlin eingetroffen

Am Freitag haben die Mitglieder des Sädtepartnerschaftsvereins die Co-Bürgermeisterinnen von Dêrik, Rojîn Çeto und Feremez Hemo sowie die stellvertretende Co-Bürgermeisterin Nahrin Malki am Flughafen Berlin Tegel empfangen. Die Delegation ist auf Einladung unseres Vereins nach Berlin gekommen und wird zwei Wochen lang den Bezirk und seine Bewohnerinnen kennenlernen und auf weitere Partnerschaften zwischen Betrieben und zivilgesellschaftlichen Institutionen aus beiden Städten hinarbeiten.

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Begrünungsprojekt in Dêrik in Kooperation mit der NGO Make Rojava Green Again

Der Stadtgraben von Dêrik

Eines der von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Kooperationsprojekte war die Sanierung und Begrünung des halbringförmig um die Stadt herumführenden Flussbettes (auf der Karte in Blau von unten links bis oben mitte-rechts) durch eine sinnvolle Bepflanzung. Wegen der Wasserpolitik der Türkei ist das Flussbett die meiste Zeit des Jahres ausgetrocknet. Da allerdings die Türkei jederzeit die Schleusen öffnen kann, muss das Flussbett für den Fall von Überschwemmungen freigehalten werden.

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Es ist geschafft! - Die BVV von Friedrichshain-Kreuzberg beschließt mit überwältigender Mehrheit die Städtepartnerschaft mit Dêrik

Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin Friedrichshain-Kreuzberg beschloss am 27. Februar 2019 in einem gemeinsamen Antrag von der Partei DIE LINKE, Bündnis90/Die Grünen und der SPD eine Städtepartnerschaft mit der nordsyrischen Stadt Dêrik. Dem Antrag sind zuvor die Fraktion Die Partei/Piraten und die Gruppe der FDP beigetreten. Elke Dangeleit von der einbringenden Linksfraktion betonte in ihrer Rede, dass eine solche Partnerschaft, die den Frieden und Solidarität fördern soll, der einzig richtige Weg ist, Fluchtursachen zu begegnen.

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