Aktuelles

Fortschritte bei den Arbeiten am Flussbett und Pflanztag in den Nachbarschaftsgärten

Fortschritte bei den Arbeiten am Flussbett und Pflanztag in den Nachbarschaftsgärten

Auch in Nord- und Ostsyrien steht das öffentliche Leben vielerorts still, um einer Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen. Doch um das vom Städtepartnerschaftsverein zusammen mit der Stadtverwaltung von Dêrik und der ökologischen Initiative Make Rojava Green Again durchgeführte Projekt zum Abschluss zu bringen bevor die Sommerhitze die Arbeit erschweren kann, wird im Zentrum der ansonsten wie leergefegten Stadt gearbeitet.

Die Ufer des Flussbetts wurden befestigt, um einer erneuten Überflutung besser Standhalten zu können. Nun werden junge Bäume gepflanzt, um den Bürger*innen Dêriks Schatten und Sauerstoff zu spenden.

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Corona-Spendenkampagne der Städtepartnerschaften und NGOs zur Unterstützung des Gesundheitssystems in Nord- und Ostsyrien

Corona-Spendenkampagne der Städtepartnerschaften und NGOs für Nord- und Ostsyrien

Wir bundesdeutschen Partnerschaftsvereine und Hilfsorganisationen rufen zu einer bundesweiten Spendenaktion für die Einrichtung zweier Corona-Kliniken in Rojava auf. Seit Jahren unterstützen wir die demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien mit praktischen Projekten in den Bereichen Gesundheit, Ökologie, Frauenbefreiung oder Bildung. Die Region ist seit Jahren vom Krieg gezeichnet. Erst wütete der Islamische Staat mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Region, dann besetzte die Türkei zahlreiche Gebiete und verursachte so neue Binnenflüchtlinge. Der autokratischen, zentralistischen syrischen Regierung ist die multikulturelle, demokratische Selbstverwaltung ebenfalls ein Dorn im Auge. Und auch die internationale Gemeinschaft meidet offizielle Kontakte zur Selbstverwaltung. Sie ignoriert und verschweigt, dass die Menschen in dieser Region mit einem hohen Blutzoll den Islamischen Staat besiegt haben. Ohne ihren Sieg hätten wir in Europa viel mehr Opfer des islamistischen Terrors zu beklagen. Eine Folge der Ignoranz und der fehlenden Unterstützung ist ein zwar funktionierendes Gesundheitssystem, das aber aktuell nicht einmal Mindeststandards in der Versorgung von Corona- Patienten bieten kann. Die Selbstverwaltung bemüht sich, allen Bewohnern eine kostenlose Gesundheitsversorgung zu Teil werden zu lassen. Angesichts der Corona-Krise sind Strom und Wasser für die Bevölkerung kostenlos. Es wird zurzeit versucht, durch umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen, Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung, Schließung von Schulen, Kitas, Behörden und nicht lebenswichtiger Läden die Infektionsgefahr zu begrenzen. Aber die Möglichkeit, auf Covid-19 zu testen, gibt es mangels Tests und Labors nicht und für mehrere Millionen Menschen stehen im Falle eines Ausbruchs der Pandemie nur 20 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Das kann und wird in diesem Gebiet nur zu einer Katastrophe führen!

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Newroz Pîroz be!

Newroz Pîroz be!

Im Namen unseres Vereins wünschen wir euch einen unversehrten Frühlingsanfang! Das Newroz-Fest am 21. März markiert den Beginn des Frühlings und damit den Anfang eines neuen Jahres.

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Gemeinsamer Einsatz gegen die Corona-Pandemie in Dêrik

Gemeinsamer Einsatz gegen die Corona-Pandemie in Dêrik

Wie die gesamte Region ist auch unsere Partnerstadt Dêrik von der derzeitigen Infektionswelle durch das Corona-Virus betroffen. Die dortige Lage, welche durch den syrischen Bürgerkrieg und den Einmarsch der Türkischen Armee ohnehin angespannt war, verschärft sich durch die Krisensituation noch einmal erheblich.

Die Stadtverwaltung von Dêrik ist mit allen Mitarbeiter*innen im Einsatz, um der weitere Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. In der Stadt wurden zwei Arbeitsgruppen für einen möglichen Notstand gebildet. Anschließend sind bis auf wenige Ausnahmen nahezu alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen worden. Die Reisefreiheit wurde aufgehoben. Dadurch sind Fahrten zwischen den Städten Nord- und Ostsyriens außer in äußerst dringenden Fällen verboten. Es gibt mittlerweile in Dêrik eine Corona-Station mit 24 Betten. Das Personal dort wird regelmäßig zur Verwendung und Wiederaufbereitung von Schutzanzügen und -masken geschult. Der Grenzübergang Semalke in das kurdische Autonomiegebiet im Nordirak ist nur noch für den Verkehr unverzichtbarer Güter offen, Teams der Gesundheitskomitees führen dort auch Fiebermessungen durch. Alle Fahrzeuge werden desinfiziert, bevor sie in das syrische Autonomiegebiet fahren. Mittlerweile gibt es im syrische Autonomiegebiet auch zwei Testgeräte, .

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Veranstaltung am 29.11.19: Krieg im Garten Eden

Veranstaltung am 29.11.19: Krieg im Garten Eden - Ökologische Katastrophen und ihre Auswirkungen auf unsere Partnerstadt Dêrik/Nordsyrien

Historische, geopolitische und aktuelle Ursachen der Konflikte in der Region und ihre ökologischen Folgen. Download Flyer

Unsere bevorstehende Veranstaltung in Kooperation mit Make Rojava Green Again. Moderation: Michael Jopp, Promotor für Kommunale Entwicklungspolitik Freitag, 29. November 2019 • 18:00 Uhr Ort: Braustube im Berlin Global Village (BGV), Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

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Erste türkisch-russische Patrouille in Dêrik

Erste türkische-russische Patrouille in Dêrik

Dieses Video erreicht uns aus unserer Partnerstadt Dêrik und zeigt die Proteste der Bevölkerung vom 08.11.2019 gegen die durchfahrende Patrouille türkischer und russischer Soldaten. Bei den Protesten wurde ein Jugendlicher von einem türkischen Militärfahrzeug überfahren.

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Solidaritätsresolution der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg

Solidaritätsresolution der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg

Am 30. Oktober 2019 hat die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin diese Solidaritätsresolution mit den Menschen der Partnerstadt Dêrik beschlossen:

Stoppt den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Nordsyrien!

Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg erklärt sich solidarisch mit den Menschen in unserer Partnerstadt Dêrik und verurteilt die völkerrechtswidrigen Angriffe und die Invasion der Türkei auf Nordsyrien. Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt Forderungen nach geeigneten Maßnahmen, (wie z.B. den Stopp aller Waffentransporte in die Türkei, das Einfrieren der Hermesbürgschaften, die Sanktionierung von Banken sowie den sofortigen Stopp aller Großaufträge wie z.B. den Ausbau des türkischen Bahnnetzes durch Siemens), um diesen Krieg zu stoppen. Die Ausbildung türkischer Soldaten durch die Bundeswehr muss sofort beendet werden, da die türkische Armee das Erlernte gegen die Bevölkerung in Nordsyrien einsetzt. Es darf keine weitere Invasion und Besatzung wie in Afrin und keine weiteren Massaker durch die türkische Armee und die mit ihr verbündeten Dschihadistenmilizen geben. Die vom türkischen Präsident Erdogan mit Präsident Putin ausgehandelte Waffenruhe existiert nur auf dem Papier. Die Angriffe auf die Zivilbevölkerung gehen unvermindert weiter. Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt daher auch die Forderung nach einem sofortigen Abzug des türkischen Militärs und ihren dschihadistischen Milizen aus ganz Nordsyrien.

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Die Mobile Klinik 2020 - 2026

Januar 2026: Versorgung von Geflüchteten

Sofort nach den Angriffen der HTS-Regierungstruppen und ihrer islamistischen Milizen auf das Selbstverwaltungsgebiet hat die Mobile Klinik damit begonnen auch für Geflüchtete zu arbeiten. Allein am 22. Januar wurden in Xana Serê 23 geflüchtete Familien mit 170 Personen medizinisch behandelt und in einer Moschee psychologisch betreut. Hier einige Fotos davon:

Diese Arbeit wird in den nächsten Tagen an anderen Orten fortgesetzt.

August 2024: Neues Video zur Arbeit der Mobilen Klinik

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Erklärung des Vereins an die Menschen in Dêrik

Deutsch, العربية

Ji gelê Dêrikê û tevahî mirovên li bakur-rojhêlata Sûrîyê re

Dilê me di van demên dijwar da bi we ra ye. Ne tenê li Friedrichshain-Kreuzbergê, lê li seranserê Elmanyayê ji destpêka êrişên Tirkiyê li ser bakur-rojhêlata Sûrîyê bi deh hezaran kes daketin kolanan. Ji ber ku ew van neheqîyên û êşên ku hûn dikşînin qebûl nakin. Li zêdetirî 60 cihên li Elmanyayê gelan eşkere nîşan dan ku ew zanin, we bi ked û fedekariyeka mezin DAIŞ (ISIS) têk bir. Gelan dîsa destek da xwesteka we ya rewa, ku hûn dixwazin di jiyaneka aram û aşîtî da bijîn. Em ê ji hikûmeta xwe bi dengekî bilind bixwazin, ku helweseteka berbiçav li hemberî van êrîşên yên Tirkîyê nîşan bide. Êrîşên Tirkîye li hemberî peymanên navnetewî ne.

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Angiffe in der Umgebung unserer Partnerstadt Derîk im Rahmen der aktuellen türkischen Militäroperation

(Screenshot: ANF-Liveblog)

Am Mittwochabend (09.10.2019) hat die türkische Armee mit ihrer Militäroperation im Norden Syriens begonnen, um eine sogenannte “Sicherheitszone” einzurichten. Im Lauf des Tages wurden auch Luftangriffe auf unsere Partnerstadt Derîk im Nordosten Syriens gemeldet. Das Dorf Ain Diwar nahe Derîk am Flus Tigris gelegen wurde mit Haubitzen angegriffen.

Aus dem gesamten Gebiet werden Ausfälle von zivilen Infrastrukturen wie Elektrizität, Kommunikation und Wasserversorgung berichtet. Auch die Trinkwasserversorgung für die Zivilbevölkerung von Derîk ist mit der Bombadierung eines nahegelegenen Staudamms durch Flugzeuge der türkischen Luftwaffe betroffen. Wie die ebenfalls völkerechtswidrige Besetzung von Afrin im letzten Jahr, hat die neuerliche militärische Operation bereits Tausende Menschen zur Flucht aus nordsyrischen Städten veranlasst.

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