Veranstaltungen

Wasserspaziergang

Wasserspaziergang

Wassergeschichten aus Dêrik und Friedrichshain-Kreuzberg

Eine Veranstaltung im Rahmen der Stadtspaziergänge zur Geschichte und Gegenwart der Städtepartnerschaften Friedrichshain-Kreuzbergs von Fluid Connections

Im Zusammenhang mit Fluid-Connections, dem gemeinsamen Wasserprojekt der Städtepartnerschaften im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, hat der Städtepartnerschaftsverein am 16. November 2025 bei einem Wasserspaziergang mit 20 Teilnehmer*innen, symbolische Brücken vom Ufer der Spree zu den Ufern des Tigris in Nordostsyrien und zum Ufer des Munzur in Dersim geschlagen.

Startpunkt war das May-Ayim-Ufer an der Oberbaumbrücke. Über den Mariannenplatz und die Waldemarstrasse führte der Weg zum kurdischen Restaurant Lasan am Kottbusser Tor und dann zur Dersim-Gemeinde am Blücherplatz.

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Einladung zum Dokumentarfilm "Trotz Alledem"

In Zusammenarbeit mit docfilm42 laden wir ein zur Filmmatinee des Dokumentarfilms Trotz Alledem

Ort:

fsk-Kino am Oranienplatz, Segitzdamm 2, 10969 Berlin

Datum:

Sonntag, 14.9.2025, 11:30 Uhr

Anschliessend an die Filmvorführung wird es ein Gespräch mit dem Regisseur Robert Krieg geben.

Über den Film:

Im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens entsteht etwas Unerwartetes: Hoffnung. Inmitten von Ruinen, Bedrohung und Entbehrung behaupten sich Frauen in den seit 2012 selbstverwalteten Gebieten von Nord- und Ostsyrien mit bemerkenswerter Entschlossenheit. Sie gründen Dörfer, unterrichten Kinder, bauen Werkstätten auf – und verteidigen nicht nur ihr Leben, sondern auch eine Vision von Freiheit und Gleichberechtigung. Der Regisseur Robert Krieg zeigt das alltägliche Überleben und den außergewöhnlichen Mut zur Selbstermächtigung in einer Region, die weltweit kaum Beachtung findet. Ein bewegender Dokumentarfilm über den leisen, aber unaufhaltsamen Aufbruch einer neuen Gesellschaft – getragen von Frauen. In dem Dokumentarfilm erhalten wir einen eindrucksvollen Einblick in das Leben selbstbestimmter Frauen in der autonom verwalteten Region im Norden und Osten Syriens. Inmitten von Krieg, Zerstörung und politischer Unsicherheit kämpfen sie unbeirrt für ihre Unabhängigkeit und eine basisdemokratische Gesellschaft. Die Protagonistinnen des Films – darunter die technikaffine Argin, die Kunsthandwerkerin Jehan, die alleinerziehende Delal, die vielseitige Sidan, die Taekwondo-Lehrerin Ghoufran und die gehörlose Seidenstickerin Hiba – stehen stellvertretend für eine neue Generation mutiger Frauen. Jede von ihnen geht ihren eigenen Weg, nutzt ihre Fähigkeiten und überwindet persönliche wie gesellschaftliche Hürden. Der Film erzählt in ruhigen, aber kraftvollen Bildern von gelebter Solidarität, Widerstandskraft und dem Aufbau einer friedlichen Zukunft – jenseits patriarchaler Strukturen und trotz widrigster Umstände.

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Perspektiven für Nord- und Ostsyrien nach dem Sturz des Assad-Regimes

Gesprächsrunde mit Dr. Nina Röttgers, Janosch Tries und Felix Lang (Moderation)

Nach dem unerwarteten Sturz von Präsident Assad befindet sich Syrien in einer Phase der Neustrukturierung. Das Land steht vor enormen Herausforderungen: Große Teile der Bevölkerung leben in Armut und sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Zugleich sind viele Konflikte weiterhin ungelöst. Die Massaker an Alawiten durch islamistische Gruppen an der syrischen Mittelmeerküste sowie militärische Angriffe der pro-türkischen Syrischen Nationalarmee (SNA) auf die kurdisch geprägten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) verdeutlichen die anhaltenden Spannungen.

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Unsere Veranstaltung "Die Kunst der Solidarität" am 22. Februar 2025

“Die Kunst der Solidarität” am 22. Februar 2025 in Kooperation mit der SPORE Initiative in Berlin-Neukölln war unsere erste Veranstaltung in 2025. Trotz des ungünstigen Termins am Sonnabend vor der Bundestagswahl konnten wir rund 150 Gäste begrüssen.

Der Anlass

Anlass dieser Kunst- und Kulturveranstaltung mit Kunstauktion war, dass wir mit den Erlösen der Veranstaltung unsere Partnerstadt Dêrik beim Bau eines Geflüchtetendorfes unterstützen wollten. Das Dorf im Umland von Dêrik soll nämlich den seit November 2024 von der Türkei und ihren islamistischen Söldnern aus Afrin und Sheba (Nordwestsyrien) vertriebenen Menschen ein neues Zuhause geben.

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Abschlussveranstaltung solarbetriebener Trinkwasserbrunnen für unsere Partnerstadt Dêrik in Nordostsyrien

Ort:

Spore-Initiative, Hermannstr. 86, 12051 Berlin-Neukölln,

Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Leinestraße/S-Bahnhof Hermannstraße

Zeit:

  1. November 2024, 18:00 Uhr

Sicheres Trinkwasser für 5.000 Menschen in unserer Partnerstadt

Von Mai bis August 2024 hat unser Städtepartnerschaftsverein in Kooperation mit der Stadtverwaltung von Dêrik, der örtlichen Wasserbehörde und der örtlichen Initiative „Make Rojava Green Again“ ein Projekt zur Errichtung einer mit Solarenergie betriebenen Brunnenanlage durchgeführt. Die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat dieses Projekt gefördert.

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5 Jahre Städtepartnerschaft mit Dêrik

Gleichzeitige Feiern in Dêrik und in Friedrichshain-Kreuzberg

Das 5-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft haben wir am 12. Okober 2024 gleichzeitig in Dêrik und in Friedrichshain-Kreuzberg gefeiert.

Das Fest in Friedrichshain-Kreuzberg

Im Nachbarschaftshaus Urbanstrasse gab es vor rund 150 Gästen ab 18:00 zunächst Video-Grußworte der Ko-Bürgermeister*innen aus Dêrik, unserer Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann, die ausdrücklich ihre Solidarität mit den Menschen in Dêrik betonte, und der stellvertretenden BVV-Vorsteherin Regine-Sommer-Wetter.

Es folgte eine 20-minütige Fotopräsentation über die Geschichte des Städtepartnerschaftsvereins und unsere Projekte für die Bevölkerung in Dêrik.

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Permanent bedroht: Frauenrevolution und Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien

Filmvorführung und Infoveranstaltung

Frauenrevolution und Selbstverwaltung in Nord- und Ostsyrien (Rojava) von allen Seiten bedroht

Eine Veranstaltung des „Geschichtssalon im Beginenhof“ in Kooperation mit dem Städtepartnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrik e.V.

Auf dem Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien ist seit 2012 ein für den Nahen Osten einzigartiges Modell der Gleichberechtigung von Frauen entstanden. Alle wichtigen Positionen, wie z.B. auch das Bürgermeisteramt, sind immer mit einer Doppelspitze aus einer Frau und einem Mann besetzt. Ausserdem sind alle ethnischen und religiösen Gruppen entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil an der Selbstverwaltung beteiligt. Im Gesellschaftsvertrag, der einer Verfassung entspricht, sind die auf allen gesellschaftlichen Ebenen diskutierten Ziele und Rechte festgehalten.

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Lesung und Diskussion: Geflohen - Verboten - Ausgeschlossen

Alexander Glasner-Hummel

, Ko-Autor des jüngst erschienen Buches “Geflohen - Verboten - Ausgeschlossen” über die Diskriminierung politisch engagierter Kurdinnen und Kurden in Deutschland, liest aus dem Buch und stellt sich der Diskussion.

Weshalb veranstalten wir als Städtepartnerschaft diese Lesung mit Diskussion?

Auch wir verspüren die Auswirkungen dieser Diskriminierung: Viele Kurd*innen, die eigentlich unsere Arbeit unterstützen, trauen sich aus berechtigter Angst vor negativen Konsequenzen hier oder bei Heimatbesuchen nicht aktiv bei uns mitzuarbeiten oder öffentlich bei uns aufzutreten. Auch deshalb ist es wichtig, dass Alexander Glasner-Hummel, Monika Morres und Kerem Schamberger erstmals zeigen können, mit welchen fragwürdigen, autoritären Methoden Kurdinnen und Kurden hierzulande mundtot gemacht werden. Zeit: Freitag, 24. November 2023, 19:00 - 21:30 Uhr

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Nächste Filmvorführungen

Im Moment sind noch keine weiteren Filmvorführungen geplant.

Organisationen und sonstige Gruppen, die Interesse an einer Vorführung des Films haben, können sich unter info@staepa-derik.org an uns oder unter ahidou@yahoo.de an den Regisseur wenden. Gegebenenfalls stehen der Regisseur und Protagonisten des Films auch für Diskussionsveranstaltungen zur Verfügung.

Der Dokumentarfilm “Eine Brücke nach Rojava” des kurdischen Regisseurs Ekrem Heydo handelt von der Entstehung und Entwicklung unserer Städtepartnerschaft und ihrer Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

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Fotoausstellung "Selbstverteidigung“

Einladung zur Vernissage der Fotoausstellung “Selbstverteidigung”

Diese Ausstellung der Städtepartnerschaftsverein zusammen mit dem Verein “Familien für den Frieden e.V.” veranstaltet, zeigt den Widerstand der Frauen gegen Besatzung und Patriarchat in Nord- und Ostsyrien. Vernissage: Freitag, den 31. März 2023, 18:00 Uh

Ort: Frauenladen Paula, Langhansstr. 141, 13086 Berlin

Bei der Vernissage geben Gisela Rhein und Nujin Antworten auf Fragen und informieren über ihre Erfahrungen. Gisela hat alsLehrerin und Nujin hat als Krankenschwester in der Region gearbeitet.

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