Aktuelles

Renovierung der Schule in Karasor bei Dêrik

Am 26.3.25 hatten wir die erste Rate von 8.000 € der Fördergelder von 10.735 € an die Ko-Bürgermeister*innen übergeben.

Finanzierung durch GLOBAL CARE aus Mitteln der Aktion Deutschland hilft

Mit der Übergabe der ersten Rate startete die Renovierung der Karasor-Schule – einer von mehreren Schulen, in und um Dêrik, die durch das schwere Erdbeben 2023 beschädigt wurden. Das Projekt wird vom Kinderhilfswerk GLOBAL CARE mit Mitteln der Aktion Deutschland hilft gefördert. In Dêrik wird es von der zivilgesellschaftlichen Initiative ‚Make Rojava Green Again‘ in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung realisiert.

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نوروزكم مبارك - Frohes Newroz - Newroza we pîroz be

Bi bûneya cejna Newrozê, cejna azadî û sersala Kurdî, em bi dilgermî hemû gelê Rojava pîroz dikin, em hêvîdarin Newroza îsal bibe destpêka azadî, wekhevî û aşitiyê ji bo hemû gelên hermê û ev cejin karibe têkiliyên xurt di navbera çandên cîhêreng de ava bike. Em bi hêvîne dostaniya me mîna pêtekê agrê Newrozê geş bike. Newroza we pîroz be.

بمناسبة حلول عيد النوروز، عيد الحرية ورأس السنة الكردية، نتقدّم بأحرّ التهاني إلى كافة أبناء شعب روجآفا. نأمل أن يكون نوروز هذا العام بدايةً للحرية والمساواة والسلام لجميع شعوب المنطقة، وأن تكون هذه المناسبة دافعًا لتعميق المحبة وتعزيز العلاقات بين مختلف الثقافات. كما نرجو أن تكون صداقتنا شعلةً تضيء نيران النوروز.

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Dank Eurer Spenden: Medizingeräte in Aktion

Wir hatten bereits bekanntgegeben, dass die Spenden für das Blutanalysegerät in der Dêrik-Klinik angekommen sind.

Inzwischen haben wir Fotos davon und von einer zusätzlichen Hämatokrit-Zentrifuge und anderem Material bekommen, das von Euren Spenden beschafft werden konnte.

Wir freuen uns auch darüber, dass unser Kooperationspartner, der Verband kurdischer Ärzte in Deutschland e.V., von der GIZ im Rahmen des BMZ-Programms für Klinikpartnerschaften eine Vorabgenehmigung zu einem Unterstützungprogramm für die Dialysestation der Dêrik-Klinik bekommen hat. Von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung wird diese Unterstützung kofinanziert.

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Unsere Veranstaltung "Die Kunst der Solidarität" am 22. Februar 2025

“Die Kunst der Solidarität” am 22. Februar 2025 in Kooperation mit der SPORE Initiative in Berlin-Neukölln war unsere erste Veranstaltung in 2025. Trotz des ungünstigen Termins am Sonnabend vor der Bundestagswahl konnten wir rund 150 Gäste begrüssen.

Der Anlass

Anlass dieser Kunst- und Kulturveranstaltung mit Kunstauktion war, dass wir mit den Erlösen der Veranstaltung unsere Partnerstadt Dêrik beim Bau eines Geflüchtetendorfes unterstützen wollten. Das Dorf im Umland von Dêrik soll nämlich den seit November 2024 von der Türkei und ihren islamistischen Söldnern aus Afrin und Sheba (Nordwestsyrien) vertriebenen Menschen ein neues Zuhause geben.

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Türkische Kampfdrohnen töten am Tishrin-Staudamm 3 Menschen aus Dêrik

Seit dem Sturz des Assad-Regimes greift die islamistische, von der Türkei finanzierte sogenannte ‚Syrische Nationale Armee‘ (SNA) das Gebiet der Selbstverwaltung an – flankiert von Drohnen- und Luftangriffen der Türkei. Die Kämpfe mit der SNA konzentrieren sich auf ein Gebiet ca. 10 km westlich des strategisch wichtigen Tishrin-Staudamms am Euphrat. Aber auch in unmittelbarer Nähe des Damm greift die Türkei an.

Der Staudamm ist mittlerweile so stark beschädigt, dass er jeden Moment bersten kann. Große, besiedelte Gebiete entlang des Euphrats bis in den Irak hinein würden dann überflutet – ein humanitäres und ökologisches Desaster. Deshalb fahren seit Anfang Januar Menschen aus allen Gegenden von Nordostsyrien dorthin um den Damm durch ihre Anwesenheit zu schützen. Am 19. Januar machte sich auch eine Gruppe aus Dêrik auf den Weg, darunter auch Beschäftigte der Stadtverwaltung. Bei den schweren Bombardements in die Menge von Zivilisten kamen auch 3 Menschen aus Dêrik ums Leben, mehrere Dêriker wurden verletzt. Am 25.1.25 fand in Dêrik eine große Trauerfeier statt.

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Erste offizielle deutsche Delegation auch in unserer Partnerstadt Dêrik

Am 18./19. Januar hat zum ersten Mal eine offizielle deutsche Delegation unter Dr. Tobias Tunkel, dem Nahostbeauftragten des Auswärtigen Amtes, das Gebiet der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien besucht. Die Delegation war neben Qamishli und Hasakah auch in unsererPartnerstadt Dêrik

. Sie führte u.a. Gespräche mit Mazlum Abdi, dem SDF-Oberkommandierenden.

Erklärung zum Abschluss der Gespräche

Zum Abschluss seiner Gepräche im Selbstverwaltungsgebiet [erklärte Dr. Tunkel auf X

](https://x.com/GermanyOnMENA/status/1881016497591701849?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1881016497591701849%7Ctwgr%5E500a49fa1c4df52544868e2e8c664660448b22a0%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fanfdeutsch.com%2Frojava-syrien%2Fdeutsche-diplomaten-fuhren-gesprache-in-daanes-45049):

“Ich stehe hier an der irakisch-syrischen Grenze in Fishhabur. Wir haben gerade zwei Tage in den kurdisch kontrollierten Gebieten im Nordosten Syriens verbracht. Wir waren die erste offizielle deutsche Delegation seit vielen Jahren. Dieser Teil Syriens ist immer noch geprägt von jahrzehntelanger Vernachlässigung unter Assad, von jahrelangem Bürgerkrieg, vom Kampf gegen ISIS und von anhaltenden Spannungen mit der Türkei. Doch jetzt eröffnet sich für den Nordosten Syriens die Chance auf Veränderung. Die Spaltung und Trennung zu überwinden, die Armut zu überwinden und eine wohlhabende kurdische Region in Syrien aufzubauen. Dazu muss eine starke kurdische Stimme in den nationalen Dialog eingebracht werden, der jetzt beginnen muss. Darüber haben wir mit der Zivilgesellschaft und kurdischen Führern in Qamischli und Hasaka sowie in Dêrik gesprochen. Wir haben ihnen versichert, dass wir im ständigen Kampf gegen ISIS an ihrer Seite stehen werden und dass wir bei dem großen Unterfangen, ein geeintes, inklusives neues Syrien aufzubauen, Partner sein wollen.”

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20 Kühlschränke für neues Geflüchtetendorf im Umland von Dêrik

30. Januar 2025: Mit unserem Geld und Euren Spenden konnten 20 Kühlschränke finanziert und heute ausgeliefert werden

Heute wurden 20 neue Kühlschränke an die Haushalte im Geflüchtetendorf geliefert. Sie waren mit den Überschüssen aus der Weihnachtsspenden-Aktion und noch verhandenen Mittel des Städtepartnerschaftsvereins finanziert worden. Wir hoffen, dass die zum zweiten Mal, aus Afrin und dann aus Sheba, Geflohenen jetzt bei Dêrik endlich in Sicherheit sind.

Wir werden weiter für dieses Geflüchtetendorf sammeln. Der Bau eines Hauses mit Toilette und Dusche kostet z.B. 12.500 $. Wenn Ihr dafür spenden wollt, vermerkt bitte auf der Überweisung “Geflüchtetendorf”.

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Pressemitteilung zum offenen Brief vom 16.12.2024

Sehr geehrte Pressevertreter*innen,

Am Sonntag berichtete Matthias Ebert in der Tagesschau live aus Qamishli/ Nordostsyrien über die Lage und dem bevorstehenden Angriff der Türkei mit ihren islamistischen Milizen, der sogen. Nationalen Syrischen Armee (SNA) auf die Stadt Kobane im Gebiet der demokratischen Selbstverwaltung von Nord- und Nordostsyrien (DAANES).

Erneut nutzt die türkische Regierung die unklare politische Lage in Syrien aus, um ihre eigene Agenda zu verfolgen: die Besetzung weiterer Gebiete der Selbstverwaltung Nordostsyriens. Die von der Türkei ausgebildeten und finanzierten Söldner der SNA begehen derzeit schwere Menschenrechtsverletzungen in den von ihnen neu besetzten Regionen Sheba und Minbic, in denen zehntausende Geflüchtete aus der 2018 von der Türkei besetzten Region Afrin im Nordwesten seitdem in Geflüchtetencamps lebten. Diese Menschen sind nun wieder auf der Flucht.

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Unsere Offenen Briefe an Mitglieder der Bundesregierung

2. Offener Brief an Aussenministerin Annalena Baerbock vom 24. Dezember 2024 zu ihrer Entwaffnungsforderung

Sehr geehrte Frau Außenministerin,

Sehr geehrte Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses,

als Städtepartnerschaftsinitiativen mit Städten in Nord- und Ostsyrien betrachten wir die Entwicklungen in der Region mit großer Sorge.

Wir freuen uns, dass Sie die großen Errungenschaften der multiethnischen und multikonfessionellen ‚Syrischen Demokratischen Kräfte‘ (SDF) im Kampf gegen den IS würdigen. Ob die neuen Machthaber der HTS in Zukunft die in den Selbstverwaltungsgebieten im Nordosten Syriens garantierten Rechte für Frauen und ethnische und religiöse Minderheiten achten werden, ist völlig unklar, darf aber – mit Blick auf Idlib und die türkisch besetzten Gebiete in Nordsyrien – eher bezweifelt werden. Diese Rechte wurden bislang durch die SDF, Partner der Anti- IS-Koalition, gesichert. Würden sie ohne eine endgültige Friedensregelung zwischen allen relevanten syrischen Gruppen vorschnell entwaffnet, wäre die dortige Bevölkerung schutzlos.

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Dringender Spendenaufruf: Die Geflüchteten in Nordsyrien brauchen Hilfe

Die Lage

Seit dem 27. November 2024 sind hunderttausende Menschen – Kurdinnen, Christinnen und Ezid*innen auf der Flucht aus Aleppo, Tel Rifat und der Şehba-Region (nördlich von Aleppo im Nordwesten Syriens). Dschihadistische Banden und Söldner der von der Türkei ausgebildeten und finanzierten sogen. Syrischen Nationalen Armee (SNA) terrorisieren und vertreiben gewaltsam die kurdische Bevölkerung und die 2018 aus Afrin vertriebene Bevölkerung, die seitdem unter prekären Verhältnissen in Flüchtlingscamps in der Şehba-Region lebten. Ihr Ziel ist mit Unterstützung der türkischen Regierung unter Erdogan die Zerstörung der demokratischen Autonomie von Nord- und Ostsyrien (früher Rojava).

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