Aktuelles

Neuer Spielplatz für unsere Partnerstadt Dêrik

Die Stadtverwaltung von Dêrik hat inzwischen den neuen Park mit einem Kinderspielplatz fertig gestellt. Den Bau des Spielplatzes mit Klettergeräten, Schaukeln, Wippe, Trampolin und einem Kinderkarussell habt Ihr mit Euren Spenden finanziell unterstützt. Am 7. März 2022 hatten wir die von Euch gespendeten 5.000 Euro den Co-Bürgermeistern von Dêrik übergeben.

Bisher kaum freundliche Spielplätze

Bisher gab es für die Kinder in Dêrik kaum freundliche Spielplätze. Die meisten Spielplätze stammen noch aus Zeiten des Assad-Regimes. Es sind staubige Plätze mit einigen Metallgestellen.

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Türkische Angriffe auf das Umland von Dêrik

4 Tote und 5 Schwerverletzte bei Bombenangriff auf eine Stromverteilerstation

In der der Nacht vom 1. auf den 2. Februar haben türkische Kampfbomber einen Angriff auf eine Elektrizitätsstation beim Dorf Teqil Beqil durchgeführt. Das Dorf liegt rund 30 km südwestlich von Dêrik. Es ist etwa 5 km vom einzigen Grenzübergang in das kurdische Autonomiegebiet des Nordirak entfernt. Dabei wurden nach ersten Angaben 4 SDF-Wachleute der Station getötet und 5 weitere Menschen schwer verletzt. Die SDF haben die Elektrizitätsstation deshalb bewacht, weil IS-Zellen in der letzten Zeit vermehrt Angriffe und Attentate in Nordsyrien durchführen

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Trauerfeier für die Gefallenen des IS-Angriffs auf das Sina-Gefängnis

Trauerfeier auf dem Gefallenenfriedhof bei Dêrik

Am 1. Februar fand auf dem Gefallenenfriedhof bei Dêrik eine Trauerfeier für zehn beim IS-Angriff auf das Gefängnis in Hasaka gefallene Sicherheitsleute in statt. Fünf der insgesamt 121 bei dem Ausbruchsversuch der IS-Gefangenen aus dem Sina-Gefängnis in Hasaka Gefallenen stammen aus Dêrik. An der Trauerfeier nahmen Tausende Einwohner*innen unserer Partnerstadt teil. Die fünf Gefallenen aus Dêrik wurden nach der Trauerfeier auf dem Friedhof beeerdigt.

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Zunehmende Schülerzahl im Newroz-Camp

Die Schulcontainer im Newroz-Camp sind vollkommen überfüllt

Die Grundschule im Newroz-Camp bei Derik steht vor wachsenden Problemem: Die Schulleiterin Sawsan Abdullah erklärte gegenüber “North Press Agency”, dass in den letzten zwei Monaten die Zahl der Schüler von 700 auf 953 gestiegen ist. In jedem der 10 Container-Klassenzimmer, die für je 25 Schüler ausgelegt sind, sitzen inzwischen mehr als 40 Schüler, vier auf jeder Schulbank. Natürlich hat die Überbelegung sehr negative Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität. 6 weitere Container wären nötig, um einigermassen normalen Unterricht durchführen zu können.

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Aktuelle Fotos aus Dêrik

- Wer sind die Kurden, Vater? -Kurden, mein Sohn, sind das Volk, das Hunderttausende seiner besten jungen Männer und Frauen geopfert hat, nur um das Recht zu haben, einmal im Jahr ein Feuer vor seinem Haus anzuzünden und ein paar Minuten lang in Lebensfreude darum zu tanzen. Rustum Perwin Mahmoud Newroz - Dêrik

Der Fotograf Behaa Mahmoud

wurde 1987 in Dêrik geboren. Er studierte Arabische Literatur an der Universität Damaskus. Er arbeitet als Fotograf und Filmer. Seine Fotos spiegeln den Alltag und besondere Ereignisse in Dêrik wider.

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Dokumentarfilm: "Eine Brücke nach Rojava"

Zur Zeit ensteht der erste längere Dokumentarfilm (45 min) über die Städtepartnerschaft zwischen dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Dêrik. Die Premiere soll möglichst zum kurdischen Newrozfest im März 2022 statt finden. Um ihn sowohl hier als auch in Dêrik zeigen zu können, soll alles in Deutsch, Kurdisch und Arabisch synchronisiert werden. Finanziert wird der Film über Fördergelder verschiedener Stiftungen und durch großzügige Spenden einiger Organisationen.

Der Film “Eine Brücke nach Rojava” begleitet zwei Mitgründer:innen des Städtepartnerschaftsvereins auf eine Reise in den multiethnisch geprägten Nordosten Syriens, auch Rojava genannt. Um die erste Städtepartnerschaft von zwei multiethnisch geprägten deutschen und nordsyrischen Gemeinden vorzubereiten, treffen sie im Herbst 2018 die Ko-Bürgermeister:innen der Stadt Dêrik. Im Jahr darauf machen die Ko-Bürgermeister:innen ihren Gegenbesuch in unserem Bezirk.

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Ein traditionelles Lied aus Dêrik, gesungen vom Musiker Bengî Agirî

Bengî Agirî

Bengî Agirî wurde 1969 als staatenloser Kurde in Amude, einer Kleinstadt in Nordostsyrien geboren. Schon als Kind hat er sich mit Musik beschäftigt und angefangen Saz zu lernen, zu singen und zu tanzen. Als Jugendlicher hat er an vielen Konzert- und Theaterveranstaltungen mitgewirkt.

Im Jahr 2000 kam er nach Deutschland. Er lebte lange in einem Flüchtlingsheim in Sachsen-Anhalt, bis es ihm gelang nach Berlin zu kommen.

Er hat inzwischen drei CD’s herausgegeben. Oft singt er Lieder, die er selbst komponiert und deren Texte er selbst geschrieben hat.

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Weihnachts-Spendenaktion 2021: Ein Spielplatz für unsere Partnerstadt Dêrik

Die Stadtverwaltung von Dêrik möchte einen neuen Park errichten. Darin soll auch ein Kinderspielplatz entstehen. Den Bau des Spielplatzes, der mit Klettergerät, Schaukel, Wippe, Trampolin und mit einem Kinderkarussell ausgestattet werden soll, möchten wir finanziell unterstützen. Laut Stadtverwaltung betragen die Kosten für Alles rund 5.000 Euro. Bis Ende Januar 2022 sind bereits rund 3.000 Euro dafür gespendet worden.

Kaum freundliche Spielplätze

Bisher gibt es für die Kinder in Dêrik kaum freundliche Spielplätze. Die meisten Spielplätze stammen noch aus Zeiten des Assad-Regimes. Es sind staubige Plätze mit einigen Metallgestellen.

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Städtepartnerschaftsschilder an den Zufahrten nach Dêrik !

An den drei Zufahrtsstrassen nach Dêrik stehen seit dem 9. November 2021 neue Schilder: In Kurdisch, Arabisch und Aramäisch, den offiziellen Sprachen der Stadt, sowie in Englisch, weisen sie auf die Städtepartnerschaft mit Friedrichshain-Kreuzberg hin. Damit hat es die Stadtverwaltung von Dêrik noch vor Friedrichshain-Kreuzberg geschafft für die Bewohner und Besucher der Stadt ein visuelles Zeichen für die Städtepartnerschaft zu setzen.

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Abschlussveranstaltung „Bilder des Friedens" mit Vortrag und Diskussion am 29.10

Zehn Jahre Krieg in Syrien. Zehn Jahre ökologische Katastrophen und ihre Kaskaden.

Bedrohung durch militärische Invasion, Staudammpolitik der Nachbarländer und Handelsembargos. Das bedeutet neben der humanitären Krise auch die Verschärfung der ökologischen Krise in der Region. Hauptakteur dieser Krise: Der Mensch mit seinem Nationalstaatskonzept.

Staatlich verordnete Monokulturen vor Kriegsbeginn, Dürreperioden und ungleicher Zugang zu schwindenden Wasservorkommen sowie die anhaltend drohende Kriegsgefahr durch die Nachbarländer haben in der ursprünglich fruchtbaren Region Lebensgrundlagen zerstört und ökologische Krisen verstärkt! Eine Antwort geben seit acht Jahren nachhaltig-ökologische Bestrebungen der demokratischen Selbstverwaltung in Nord-Ost Syrien.

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