Aktuelles

Interview bei dem arabischsprachigen Fernsehsender Al-Yaum

Dieses Interview des arabischsprachigen Fernsehsenders Al Yaum mit Elke Dangeleit und H.Günter Kleff über die Enstehung und die Ziele der Städtepartnerschaft wurde am 13.09.2021 mit arabischer Synchronisation der deutschen Stimmen gesendet. Hier kann man die nicht-synchronisierte Version des Interviews sehen. Aus den deutschen Antworten kann man deshalb auch den Inhalt der arabischen Fragen nachvollziehen.

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Neue Fotoausstellung über die Partnerstadt Dêrik

Eine neue Fotoausstellung über die Partnerstadt Dêrik des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg in Nordostsyrien

Nicht erst seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan herrscht Chaos im Nahen Osten. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer in dieser Region, nämlich Beispiele, wie es gelingen kann, gemeinsam mit der Bevölkerung, ein demokratisches Gemeinwesen zu entwickeln.

In Nord- und Ostsyrien bemüht sich die multiethnische und multireligiöse Bevölkerung seit 10 Jahren, ein basisdemokratisches Gemeinwesen aufzubauen – trotz der Bedrohung durch den IS, trotz einem Rund-um-Embargo, trotz der ständigen Drohnen- und Artillerieangriffe der Türkei und trotz der Blockade des Assad-Regimes.

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Bedran Ciya Kurd, stellvertretender Ko-Vorsitzender der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien zu Besuch beim Städtepartnerschaftsverein

Bedran Ciya Kurd, stellvertretender Ko-Vorsitzender der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien besucht Städtepartnerschaftsverein

Am 16. Juli 2021 besuchte der stellvertretende Ko-Vorsitzende der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien, Bedran Ciya Kurd, unseren Verein. Kurd befindet sich gerade zu Gesprächen mit verschiedenen Regierungsvertretern auf Europatour. Neben Gesprächen mit politischen Vertreter*innen in Berlin wollte er auch die Arbeit unserer Städtepartnerschaft kennenlernen. Da wir ausschließlich auf der kommunalen Ebene mit der Stadt Dêrik arbeiten, war ihm die Arbeit unseres Vereins bisher nicht bekannt. Wir berichteten von der Entstehung des Vereins 2017, der Beurkundung der offiziellen Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Dêrik und unseren ersten Projekten in und um Dêrik. Das Treffen fand im Nachbarschaftsgarten des Nachbarschaftshauses Urbanstr. statt, der sich eine Partnerschaft mit den Nachbarschaftsgärten in Dêrik wünscht. Im Nachbarschaftsgarten arbeiten auch Geflüchtete aus Syrien mit. So konnte Bedran Ciya Kurd sich ein persönlich Bild davon machen, wie unsere Arbeit mit Initiativen aus dem Bezirk und unserer Partnerstadt gedacht ist.

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500 Dosen Impfstoff in Dêrik eingetroffen

Inzwischen sind 500 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffes in Dêrik eingetroffen und wurden während 2 Tagen an Menschen über 55 Jahre und Menschen über 18 mit chronischen Krankheiten verimpft. Der Impfstoff stammt aus einer Lieferung von 17.500 Dosen des Coronavirus-Impfstoffs entsprechend dem sogenannten COVAX-Programm der WHO, in das Gebiet der Selbstverwaltung. Weitere 6.000 Dosen sollen in den nächsten Tagen ankommen. (Quelle: https://npasyria.com/en/60646/)

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Molkereieröffnung in Dêrik

Heute wurde in Dêrik die „Zozan-Molkerei“ eröffnet. Es handelt sich um die erste Molkerei in der Region Dschazira. Während der Einweihungsfeier wies Nazira Goreya, die Ko-Vorsitzende des Exekutivrats in der Region Dschazira darauf hin, dass wichtige Aufgaben der Molkerei darin bestehen, die wirtschaftliche Beteiligung von Frauen und die Selbstversorgung der Region zu entwickeln. Goreya wies auf die Erfolge hin, die Frauen in allen Bereichen – politisch, militärisch und wirtschaftlich – bereits erzielt haben. Projekte wie die neue Molkerei seien auch ein Beitrag dafür die erdrückende wirtschaftliche Blockade Nord- und Ostsyriens durch die Türkei und das syrische Regime zu lockern und von den reichlich vorhandenen Rohstoffen der Region zu profitieren. Hadiya Ali, die Ko-Vorsitzende der Wirtschaftsbehörde in der Region Dschazira erläuterte: „Diese Fabrik wurde vor einem Jahr unter der Aufsicht der Abteilung für Frauenwirtschaft der DAA vorbereitet“. Ali wies darauf hin, dass die Fabrik Arbeitsmöglichkeiten für 25 Frauen bereit stellt. Die Produktionskapazität der Molkerei liegt bei 15 Tonnen Milch pro Tag. In Bezug auf den Unterstützungsmechanismus erklärte Ali: „Im Austausch für den Erhalt von Kuhmilch werden wir Futter zu einem Preis von 300 Syrischen Pfund (SYP) pro Kilo zur Verfügung stellen, während der Preis auf dem Schwarzmarkt zwischen 600-1.000 SYP liegt.“ Die erzeugte Milch soll auf den lokalen Märkten im Nordosten Syriens verkauft werden. (Quellen: https://npasyria.com/en/60106/ und https://syriacpress.com/blog/2021/05/31/first-collectively-run-womens-dairy-factory-opens-in-gozarto-jazira-region-of-north-and-east-syria/ )

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Erste Videokonferenz mit Bürgermeister*innen aus Dêrik und Friedrichshain-Kreuzberg

Dreistündige Videokonferenz Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrik am 13. Februar 2021

Organisiert von der Vertretung der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien in Berlin, fand am 13.2.2021 erstmals eine dreistündige Videokonferenz zwischen Friedrichshain-Kreuzberg und Dêrik statt. Teilnehmer*innen waren neben Mitgliedern des Städtepartnerschaftsvereins die Friedrichhain-KreuzbergerBezirksbürgermeisterin Monika Herrman

, die beiden Co-Bürgermeister*innen Helin Abdulrahman und Feremez Hammo

aus Dêrik, auch Vertreter*innen verschiedener Organisationen und Institutionen, die Partnerschaftsprojekte mit Dêrik unterhalten und vorbereiten.

Thema war zunächst die aktuelle politische Lage in und um Dêrik und insbesondere die Auswirkungen der dauernden türkischen Angriffsdrohungen und des Wirtschaftsembargos. Ausführlich besprochen wurde dann die Corona-Pandemie-Lage in beiden Kommunen. Im weiteren Verlauf diskutierten die Teilnehmer*innen über die Ergebnisse der bisher stattgefundenen Projekte und die Möglichkeiten weiterer gemeinsamer Projekte.

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Pressemitteilung vom 4. Februar 2021

Auch unsere Partnerstadt Dêrik wäre betroffen

Am 2.2.21 traf sich der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar mit unserer Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu einem Gespräch. Es soll vorrangig um die Beilegung des Gasstreits im östlichen Mittelmeer gegangen sein.

Wir vermuten, dass Akar sich Unterstützung für weitere Militäroperationen der Türkei in Nordsyrien und Nordirak erhoffte.

Begründet werden diese wie alle türkischen Repressionen gegen oppositionelle Kurdinnen in der Region mit dem ‘Kampf gegen den Terrorismus’. Damit sind die kurdische Arbeiterpartei PKK und die nordsyrischen Selbstverteidigungseinheiten YPG/YPJ gemeint, die 2014 zur Rettung der Ezidinnen einen Fluchtkorridor aus dem Shengal-Gebirge nach Dêrik freigekämpft hatten. Die Bevölkerung von Derik und ihre Selbstverwaltung haben damals zehntausende Ezid*innen aufgenommen und versorgt. Unsere Partnerstadt Dêrik in Nordostsyrien wird als mögliches Angriffsziel genannt, da sie nahe am einzigen Grenzübergang der demokratischen Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens zum Nordirak liegt. Würde dieser Grenzübergang in türkische Hände fallen, wäre das Gebiet vollständig von der Versorgung mit Hilfsgütern, Medikamenten und Lebensmitteln abgeschnitten. Bereits jetzt blockiert die Türkei Lieferungen und unterbindet die Wasserversorgung einer Region. In den von ihr annektierten Gebieten Afrin und Serekaniye herrschen Gewalt und Unterdrückung auf Basis der Scharia. Die Türkei hat keinerlei Recht zu diesen fortgesetzten Aggressionen, sie handelt völkerrechtswidrig und fördert die islamistischen Kräfte. Die deutsche Politik darf keine Deals abschließen, bei denen dies geduldet wird.

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Moyra

Anlässlich Moyra’s Beerdigung haben ihre Angehörigen alle Freundinnen und Freunde gebeten zum Andenken an sie für die Mobile Klinik in Dêrik zu spenden.

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Video: Zwischen Krieg, Pandemie und Embargo

Die gesellschaftliche Situation und die medizinische Versorgung in Nord- und Ostsyrien, insbesondere in unserer Partnerstadt Dêrik.

Eine Veranstaltung mit Dr. Elisa Stein im SO 36, die sich im Rahmen der Stiftung der Freien Frau WJAS zum ‚Thema Feminismus und Medizin‘ engagiert.

WJAS ist eine Stiftung in Nord- und Ostsyrien, die unter anderem auch in Deutschland vertreten ist. In der Stiftung engagieren sich kurdische, arabische, assyrische und christliche Frauen und kümmern sich speziell um die Belange der Frauen in der Region. WJAS betreibt mit unserem Städtepartnerschaftsverein die Mobile Klinik im Umland von Dêrik.

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Online-Veranstaltung Oekonomische Abhängigkeit

Online-Veranstaltung Oekonomische Abhängigkeit - ein Mittel zur Unterdrückung von Frauen

Diese Online-Veranstaltung schafft einen digitalen Austausch zwischen Expertinnen aus der Partnerstadt Dêrik in Nordostsyrien und aus Berlin zur ökonomischen Abhängigkeit von Frauen als ein Mittel zur Unterdrückung. Anhand theoretischer und praktischer Beispiele wird die ökonomische Situation der Frauen im Kontext des weiblichen Rollenbildes in den jeweiligen Gesellschaften in Nordostsyrien und Deutschland beleuchtet.

Datum und Zeit: 2. Dezember 2020, 15:00 - 17:00 Uhr

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