Aktuelles

Ein Fotografischer Rückblick auf unser ökologisches Projekt

Ein Fotografischer Rückblick auf unser ökologisches Projekt

Gefördert durch die Stiftung „Nord-Süd-Brücken“ mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat der Städtepartnerschaftsverein zusammen mit der Stadtverwaltung von Dêrik und der NGO „Make Rojava Green Again“ zwischen Januar 2019 und April 2020 das Projekt „Flussbettbegrünung und Nachbarschaftsgärten in Dêrik“ durchgeführt. Den Ablauf dieses Projektes mit seinen Schwierigkeiten und Erfolgen zeigt diese Fotodokumentation.

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Frauen organisieren sich selbst - Eine Gesprächsrunde mit Sozdar

Eine Gesprächsrunde mit Sozdar

In Nordostsyrien wird seit 2011 an einem neuen Gesellschaftsmodell gearbeitet, das die Frau ins Zentrum der Befreiung stellt. Die Überwindung traditioneller patriarchaler Strukturen gilt als Voraussetzung für eine gesamtgesellschaftliche Veränderung. Es ist ein Kampf um die Selbstbestimmung der Frau in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Ort:

Flüchtlingskirche in St. Simeon, Wassertorstr. 21a, 10969 Berlin

Zeit:

10.9.2020, 10:30 Uhr

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Verein Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Derik e.V. statt.

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Ausstellung Bilder des Friedens - mitten im Chaos

Ausstellungseröffnung am 12. September 2020:

„Bilder des Friedens - mitten im Chaos“

Fotos aus Dêrik, von unseren gemeinsamen Projekten und von der Geschichte unserer Städtepartnerschaft.

Ausstellungseröffnung:

12.September 2020 • 15:00 Uhr

Ort:

Roter Laden • Weidenweg 17 • 10249 Berlin • U-Bahnhof Weberwiese

Es sprechen Vertreterinnen der Selbstverwaltung von Nord-Ostsyrien in Berlin, des Städtepartnerschaftsvereins und Vertreterinnen des Bezirksverbandes und Fraktion in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg der Partei DIE LINKE., musikalisch umrahmt von dem Kurdischen Ensemble „Vejîn“"

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Wir trauern um Rıza Baran !

Wir trauern um Rıza Baran !

Die „Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V.“ trauert um den Friedrichshain-Kreuzberger Lehrer, Politiker und Ehrenmitglied des bezirklichen Migrationsbeirates, Rıza Baran. Nach langer Krankheit ist er am 3. Mai 2020 in Berlin verstorben.

Die Ältesten unter uns kannten ihn bereits seit Ende der 1970er Jahre, als er unter anderem im „Ausländerkomitee Berlin (West) e.V.“ und im Ausländerbereich der Alternativen Liste aktiv war.

Neben seinem Einsatz für gleiche Rechte aller Menschen in Berlin hat er uns von Anfang beharrlich auf die Leiden und Kämpfe seines Volkes hingewiesen. Er hat immer wieder darauf bestanden, dass die kurdische Frage kein Randproblem der Weltgeschichte ist. Zuletzt hat er gegen die völkerrechtswidrige türkische Besatzung Nordsyriens demonstriert, solange ihm dies körperlich möglich war.

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Fortschritte bei den Arbeiten am Flussbett und Pflanztag in den Nachbarschaftsgärten

Fortschritte bei den Arbeiten am Flussbett und Pflanztag in den Nachbarschaftsgärten

Auch in Nord- und Ostsyrien steht das öffentliche Leben vielerorts still, um einer Ausbreitung des Corona-Virus vorzubeugen. Doch um das vom Städtepartnerschaftsverein zusammen mit der Stadtverwaltung von Dêrik und der ökologischen Initiative Make Rojava Green Again durchgeführte Projekt zum Abschluss zu bringen bevor die Sommerhitze die Arbeit erschweren kann, wird im Zentrum der ansonsten wie leergefegten Stadt gearbeitet.

Die Ufer des Flussbetts wurden befestigt, um einer erneuten Überflutung besser Standhalten zu können. Nun werden junge Bäume gepflanzt, um den Bürger*innen Dêriks Schatten und Sauerstoff zu spenden.

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Corona-Spendenkampagne der Städtepartnerschaften und NGOs zur Unterstützung des Gesundheitssystems in Nord- und Ostsyrien

Corona-Spendenkampagne der Städtepartnerschaften und NGOs für Nord- und Ostsyrien

Wir bundesdeutschen Partnerschaftsvereine und Hilfsorganisationen rufen zu einer bundesweiten Spendenaktion für die Einrichtung zweier Corona-Kliniken in Rojava auf. Seit Jahren unterstützen wir die demokratische Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien mit praktischen Projekten in den Bereichen Gesundheit, Ökologie, Frauenbefreiung oder Bildung. Die Region ist seit Jahren vom Krieg gezeichnet. Erst wütete der Islamische Staat mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Region, dann besetzte die Türkei zahlreiche Gebiete und verursachte so neue Binnenflüchtlinge. Der autokratischen, zentralistischen syrischen Regierung ist die multikulturelle, demokratische Selbstverwaltung ebenfalls ein Dorn im Auge. Und auch die internationale Gemeinschaft meidet offizielle Kontakte zur Selbstverwaltung. Sie ignoriert und verschweigt, dass die Menschen in dieser Region mit einem hohen Blutzoll den Islamischen Staat besiegt haben. Ohne ihren Sieg hätten wir in Europa viel mehr Opfer des islamistischen Terrors zu beklagen. Eine Folge der Ignoranz und der fehlenden Unterstützung ist ein zwar funktionierendes Gesundheitssystem, das aber aktuell nicht einmal Mindeststandards in der Versorgung von Corona- Patienten bieten kann. Die Selbstverwaltung bemüht sich, allen Bewohnern eine kostenlose Gesundheitsversorgung zu Teil werden zu lassen. Angesichts der Corona-Krise sind Strom und Wasser für die Bevölkerung kostenlos. Es wird zurzeit versucht, durch umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen, Aufklärungskampagnen für die Bevölkerung, Schließung von Schulen, Kitas, Behörden und nicht lebenswichtiger Läden die Infektionsgefahr zu begrenzen. Aber die Möglichkeit, auf Covid-19 zu testen, gibt es mangels Tests und Labors nicht und für mehrere Millionen Menschen stehen im Falle eines Ausbruchs der Pandemie nur 20 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Das kann und wird in diesem Gebiet nur zu einer Katastrophe führen!

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Newroz Pîroz be!

Newroz Pîroz be!

Im Namen unseres Vereins wünschen wir euch einen unversehrten Frühlingsanfang! Das Newroz-Fest am 21. März markiert den Beginn des Frühlings und damit den Anfang eines neuen Jahres.

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Gemeinsamer Einsatz gegen die Corona-Pandemie in Dêrik

Gemeinsamer Einsatz gegen die Corona-Pandemie in Dêrik

Wie die gesamte Region ist auch unsere Partnerstadt Dêrik von der derzeitigen Infektionswelle durch das Corona-Virus betroffen. Die dortige Lage, welche durch den syrischen Bürgerkrieg und den Einmarsch der Türkischen Armee ohnehin angespannt war, verschärft sich durch die Krisensituation noch einmal erheblich.

Die Stadtverwaltung von Dêrik ist mit allen Mitarbeiter*innen im Einsatz, um der weitere Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken. In der Stadt wurden zwei Arbeitsgruppen für einen möglichen Notstand gebildet. Anschließend sind bis auf wenige Ausnahmen nahezu alle öffentlichen Einrichtungen geschlossen worden. Die Reisefreiheit wurde aufgehoben. Dadurch sind Fahrten zwischen den Städten Nord- und Ostsyriens außer in äußerst dringenden Fällen verboten. Es gibt mittlerweile in Dêrik eine Corona-Station mit 24 Betten. Das Personal dort wird regelmäßig zur Verwendung und Wiederaufbereitung von Schutzanzügen und -masken geschult. Der Grenzübergang Semalke in das kurdische Autonomiegebiet im Nordirak ist nur noch für den Verkehr unverzichtbarer Güter offen, Teams der Gesundheitskomitees führen dort auch Fiebermessungen durch. Alle Fahrzeuge werden desinfiziert, bevor sie in das syrische Autonomiegebiet fahren. Mittlerweile gibt es im syrische Autonomiegebiet auch zwei Testgeräte, .

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Das Waisenhaus in Kobanê - Ein praktisches Beispiel für das demokratische Gesellschaftsmodell in Nord- und Ostsyrien

Veranstaltung am 23. Januar 2020: Das Waisenhaus in Kobanê - Ein praktisches Beispiel für das demokratische Gesellschaftsmodell in Nord- und Ostsyrien (Vortrag und Diskussion).

Der Referent gibt einen zusammenfassenden Einblick in das politische Gesellschaftsmodell in Nord- und Ostsyrien und stellt in diesem Kontext das Konzept und die Praxis des Waisenhauses in Kobanê vor.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit DEST DAN, dem Kurdischen Frauenrat Berlin, statt.

Referent: Kendal

Zeit: Donnerstag, 23. 01. 2020, 20:00 Uhr

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Veranstaltung am 29.11.19: Krieg im Garten Eden

Veranstaltung am 29.11.19: Krieg im Garten Eden - Ökologische Katastrophen und ihre Auswirkungen auf unsere Partnerstadt Dêrik/Nordsyrien

Historische, geopolitische und aktuelle Ursachen der Konflikte in der Region und ihre ökologischen Folgen. Download Flyer

Unsere bevorstehende Veranstaltung in Kooperation mit Make Rojava Green Again. Moderation: Michael Jopp, Promotor für Kommunale Entwicklungspolitik Freitag, 29. November 2019 • 18:00 Uhr Ort: Braustube im Berlin Global Village (BGV), Am Sudhaus 2, 12053 Berlin

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