Aktuelles

Dokumentarfilm "Eine Brücke nach Rojava"

Im Rahmen des [12. Kurdischen Filmfestivals in Berlin

](https://web.archive.org/web/20230331162609/https://kurdisches-filmfestival.de/film/a-bridge-to-rojava/) fand am 16.10.2022 vor rund 200 Zuschauern die Premiere des Dokumentarfilms “Eine Brücke nach Rojava” des kurdischen Filmemachers Ekrem Heydo statt.

“Eine Brücke nach Rojava” handelt von der Entstehung und Entwicklung unseres Städtepartnerschaftsvereins und seiner Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

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Lesung und Vortrag zum Buch "Erfahrung Rojava"

Am 14.10.2022 hatten wir zu einer Lesung mit Vortrag zum Sammelband “Erfahrung Rojava” eingeladen, der vom Notarzt und Psychotherapeuten Dr. Michael Wilk herausgegeben worden ist. Der Sammelband enthält eine Reihe von Erfahrungsberichten vor allem aus der medizinischen Arbeit und einen Beitrag unseres Mitglieds Elke Dangeleit über die Hintergründe unserer Städtepartnerschaft und über die konkreten Probleme unserer Solidaritätsarbeit.

Mit der Androhung einer erneuten Invasion und den immer häufigeren Drohnenangriffen durch die türkische Armee hat sich die Situation der Menschen in den Autonomiegebieten in Nordostsyrien (Rojava) weiter verschärft. Für die kurdische, assyrische, aramäische und arabische Bevölkerung sind militärische Angriffe schon jetzt tägliche Realität.

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Politik von Auswärtigem Amt und BMZ blockiert Arbeit der Städtepartnerschaft

Stellungnahme

Wir sind äußerst irritiert:

Die ‚Servicestelle Kommunen in der Einen Welt‘ (SKEW), hat es unter Bezug auf das BMZ abgelehnt, eine De­legationsreise in unsere Partnerstadt Dêrik im nordsyrischen Selbstverwaltungsgebiet zu fördern. Die Ableh­nung erfolgte, obwohl der Kleinprojektefonds des BMZ gerade dafür gedacht ist, Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden zu fördern und zu unterstützen. Die Delegation sollte unsere laufenden Projekte in Dêrik besuchen, weitere geplante Projekte vorbereiten und die Beziehungen zwischen den Kommunen, vor allem zwischen der Zivilbevölkerung, vertiefen.

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Glückwünsche des Städtepartnerschaftsvereins zum 10. Jahrestag der Gründung der Selbstverwaltung

Anlässlich des Strassenfestes zum 10.Jahreatag der Gründung der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien am 17.7.2022 auf dem Oranienplatz in Kreuzberg überbrachte das Vorstandsmitglied Elke Dangeleit die Grüsse und Glückwünsche des Städtepartnerschaftsvereins.

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AUFBAU IN ZEITEN DES KRIEGES - Ein politischer Reisebericht aus ROJAVA/ Nord-Ostsyrien

Aufbau in Zeiten des Krieges - Vom Enstehen einer basisdemokratischen Gesellschaft

- Ein politischer Reisebericht aus ROJAVA/ Nord-Ostsyrien -

Insgesamt sechs Monate hat die Referentin, Mitglied der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrik, im Gebiet der autonomen Administration Nord-Ostsyrien als Englischlehrerin für Kriegsversehrte gearbeitet. Sie hat in dieser Zeit nicht nur in Dêrik gelebt, sondern auch viele verschiedene Orte von Qamislo bis Tabqa besucht und kennengelernt.

Auf der von rund 50 Interessierten besuchten Veranstaltung im Kreuzberger Mehrgenerationenhaus in der Gneisenaustrasse berichtete sie über das schwierige Alltagsleben angesichts ständiger Angriffe und Drohnenüberwachung durch die Türkei. Besonders anschaulich war ihre Schilderung über die Situation der vielen Kriegsversehrten: Das Embargo gegen das Selbstverwaltungsgebiet und der damit verbundene Mangel an medizinischen Geräten und Medikamenten hat nicht nur dazu geführt, dass unnötig viele der in den Kämpfen mit dem IS und anderen Dschihadisten Verwundeten gestorben sind, sondern dass Kriegsversehrte bis heute nur mangelhaft behandelt und rehabilitiert werden können.

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Preview des Dokumentarfilms "Eine Brücke nach Rojava"

Am 25. Juni 2022 fand im fsk-Kino in Friedrichshain-Kreuzberg der Preview des Dokumentarfilms “Eine Brücke nach Rojava” statt. Dieser Film des Berliner kurdischen Dokumentarfilmers Ekrem handelt von der Entstehung und Entwicklung unseres Städtepartnerschaftsvereins und seiner Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

Der Film begleitet Elke und Günter, Mitbegründer:innen des Städtepartnerschaftsvereins, auf eine Reise in den kurdisch geprägten Norden Syriens, auch Rojava genannt. Um die Unterzeichnung der ersten Städtepartnerschaft Deutschlands mit einer nordostsyrischen Stadt für den multikulturellen Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg voranzutreiben, treffen sie die Bürgermeister:innen der Stadt Dêrik, die aus der Doppelspitze des Bürgermeisters Feremez Hammo und der Co-Bürgermeisterin Rojin Ceto besteht. Anhand der Arbeit des Städtepartnerschaftsvereins und der Reise der Berliner Delegation nach Syrien zeichnet der Film ein Bild der Situation in Nordostsyrien und zeigt anschaulich die aktuellen Herausforderungen der Menschen vor Ort.

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Pressemitteilung: Nein zu Erdogans Erpressungsversuchen

Nein zu Erdogans Erpressungsversuchen: Solidarität ist unverhandelbar und unteilbar!

Der Verein Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V. fordert „Nein zu Erdogans Erpressungsversuchen: Solidarität ist unverhandelbar!“ und erklärt:

Aktuell benutzt der türkische Staatspräsident Erdogan ein Veto, um den NATO-Beitritt der nordischen Staaten Schweden und Finnland zu blockieren und seine Zustimmung an erpresserische Bedingungen hinsichtlich kurdischer Politiker:innen und Organisationen in Finnland und vor allem in Schweden zu knüpfen.

Versuchte sich Erdogan noch vergeblich als Vermittler im Ukraine-Krieg zu inszenieren, blockiert er nun das Beitrittsgesuch bisher bündnisfreier Staaten, die sich aufgrund der russischen Aggressionen in ihrer nationalen Sicherheit bedroht sehen.

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Kooperations Ausstellung: Gebaute UTOPIEN + JINWAR

GEBAUTE UTOPIEN + JINWAR UTOPYAYÊN SAZKIRÎ + JINWAR | constructed utopias + JINWAR AUSSTELLUNG

| Juni/ Juli |BERLIN

Gebaute Utopien + JINWAR

beleuchtet zwei Frauen Utopien – die verwirklicht wurden von Frauen für Frauen. JINWAR ein ökologisches sich selbst verwaltetes Dorf in Nord/Ost Syrien. HEVRÎN XELEF Heilkräutergarten – ein Ort des Ankommens in Berlin/Neukölln.

Programm www.wasserturm.org/gebaute-utopien/

Text und Konzept:

Şermin Güven (M.A.)

Kooperationspartner:

JINWAR, Hevrîn Xelef Heilkräutergarten Initiative, Desatn e.V.; Nachbarschaftshaus Urbanstraße e.V. , Nachbarschaftsgarten Kreuzberg, Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V., und Cadus e.V.

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Presserklärung des Städtepartnerschaftsvereins zum Ukrainekrieg

Nein zum Krieg! Nieder mit den Waffen! Überall!

Russland ist völkerrechtswidrig in die Ukraine einmarschiert und greift das Land aus der Luft, vom Boden und vom Meer aus an. Zivilist*innen werden verletzt und getötet, Häuser und die Infrastruktur werden zerstört. Millionen Menschen sind auf der Flucht gen Westen. Der russische Präsident Putin will die demokratisch gewählte ukrainische Regierung stürzen und durch ein Marionettenregime ersetzen.

Die russische Zivilbevölkerung leidet nun nicht nur durch die mit Recht verhängten Sanktionen der EU und den USA, die vor allem Putin und seine Oligarchen treffen sollen. Sie leidet auch an den Repressionen, die alle in Russland zu spüren bekommen, die sich für Frieden und gegen Krieg einsetzen: Demonstrationsteilnehmer*innen, kritische Medien, Menschenrechts- undUmweltorganisationen.

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Gerade jetzt angesichts der türkischen Angriffe: Mobile Klinik ist umso wichtiger!

Die Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – Dêrik e.V. bittet weiterhin um Spenden für die laufende Versorgung mit Medikamenten der Mobilen Klinik. Werdet Mobile Klinik-Paten! Wir suchen Spender*innen, die monatlich einen Betrag ihrer Wahl spenden. So möchten wir sicherstellen, dass die Mobile Klinik auch in den nächsten Jahren noch mit den wichtigsten Medikamenten, Test-Kits und Schutzausrüstung versorgt werden kann. Natürlich sind auch einmalige Spenden willkommen – jeder Euro hilft!

Unterstützt die Menschen in der Region Dêrik mit einer steuerlich absetzbaren Spende auf unser Spendenkonto:

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