Aktuelles

Online-Veranstaltung "Das demokratische Bildungswesen in den selbstverwalteten Gebieten Nord- und Ostsyriens"

Das demokratische Bildungswesen in den selbstverwalteten Gebieten Nord- und Ostsyriens

Wir möchten auf eine Online-Veranstaltung

der GEW Niedersachsen am 11. Mai 2022 um 19 Uhr

zur Neugestaltung des Bildungswesens in Nord- und Ostsyrien hinweisen. Es werden Vertreter*innen des örtlichen Bildungsrats über die Neugestaltung des Bildungswesens vom nationalistisch und autoritär geprägten, monolingualen Unterricht zum demokratischen, mehrsprachigen Bildungssystem berichten.

In den Gebieten der „Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien“ wird seit einigen Jahren ein öffentliches, demokratisches Bildungswesen auf der Grundlage der Gleichberechtigung von Geschlechtern, Ethnien und Religionen und dem Recht auf Unterricht in der Familiensprache aufgebaut. Um das Recht auf diskriminierungsfreie Bildung für Alle zu verwirklichen und eine Zukunftsperspektive vor Ort zu ermöglichen, verdient und benötigt dieses Bildungswesen Unterstützung, auch wegen der seit Beginn erfolgenden Angriffe nationalistischer und islamistischer Kräfte. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen GEW-Kolleg*innen statt, die zu Nord- und Ostsyrien arbeiten.

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Videobotschaft des Städtepartnerschaftsvereins zu Newroz

Unsere herzlichen Glückwünsche nach Dêrik zum Newroz-Fest!

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Glückwünsche an alle Frauen zum Internationalen Frauentag !

Ein Bild mit HEVRÎN XELEF aus Dêrik als Mutmacher für alle Frauen

Von Rojîn, der ehemaligen Ko-Bürgermeistern von Dêrik, haben wir zum Frauentag dieses tolle Bild mit der von Islamisten ermordeten und aus Dêrik stammenden Akivistin HEVRÎN XELEF bekommen. Als Mutmacher für alle Frauen veröffentlichen wir es auf unserer Homepage.

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5.000 € für Spielplatz übergeben

Inzwischen ist für unser Spielplatzprojekt in Dêrik die angepeilte Summe von 5.000 € gespendet worden. Wir danken allen Spender:innen!

Wir sind froh, dass dem Ko-Bürgermeister von Dêrik, Şêrwan Xelil, am 7. März 2022 die 5.000 € für den Spielplatz übergeben werden konnten! Wir werden weiter berichten, sobald wir Neues über den Spielplatzbau melden können.

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Pressemitteilung

Nein zum Krieg! Nieder mit den Waffen! Überall!

Russland ist völkerrechtswidrig in die Ukraine einmarschiert und greift das Land aus der Luft, vom Boden und vom Meer aus an. Zivilistinnen werden verletzt und getötet, Häuser und die Infrastruktur werden zer­stört. Millionen Menschen sind auf der Flucht gen Westen. Der russische Präsident Putin will die demokra­tisch gewählte ukrainische Regierung stürzen und durch ein Marionettenregime ersetzen. Die russische Zivilbevölkerung leidet nun nicht nur durch die mit Recht verhängten Sanktionen der EU und den USA, die vor allem Putin und seine Oligarchen treffen sollen. Sie leidet auch an den Repressionen, die alle in Russland zu spüren bekommen, die sich für Frieden und gegen Krieg einsetzen: Demonstrationsteil­nehmerinnen, kritische Medien, Menschenrechts- und Umweltorganisationen.

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"Weshalb schützen Amerikaner und Russen uns nicht vor den türkischen Angriffen?"

Große Schäden im Dorf Ain Diwar bei Dêrik nach den türkischen Angriffen

Nach den türkischen Angriffen auf ihr Dorf in der der Nacht vom 1. auf den 2. Februar sind die Bewohner verzweifelt. Bei den Angriffen waren sie nach Dêrik geflohen und stehen nach ihrer Rückkehr ins Dorf vor den Trümmern ihrer Existenz.

Sie beklagen sich vor allem auch über die in der Region stationierten russischen und amerikanischen Soldaten, die nichts gegen die türkischen Angriffe unternehmen. Wir zeigen hier dazu einen Filmbericht von North Press Agency vom 9.2.2022.

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Neuer Spielplatz für unsere Partnerstadt Dêrik

Die Stadtverwaltung von Dêrik hat inzwischen den neuen Park mit einem Kinderspielplatz fertig gestellt. Den Bau des Spielplatzes mit Klettergeräten, Schaukeln, Wippe, Trampolin und einem Kinderkarussell habt Ihr mit Euren Spenden finanziell unterstützt. Am 7. März 2022 hatten wir die von Euch gespendeten 5.000 Euro den Co-Bürgermeistern von Dêrik übergeben.

Bisher kaum freundliche Spielplätze

Bisher gab es für die Kinder in Dêrik kaum freundliche Spielplätze. Die meisten Spielplätze stammen noch aus Zeiten des Assad-Regimes. Es sind staubige Plätze mit einigen Metallgestellen.

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Türkische Angriffe auf das Umland von Dêrik

4 Tote und 5 Schwerverletzte bei Bombenangriff auf eine Stromverteilerstation

In der der Nacht vom 1. auf den 2. Februar haben türkische Kampfbomber einen Angriff auf eine Elektrizitätsstation beim Dorf Teqil Beqil durchgeführt. Das Dorf liegt rund 30 km südwestlich von Dêrik. Es ist etwa 5 km vom einzigen Grenzübergang in das kurdische Autonomiegebiet des Nordirak entfernt. Dabei wurden nach ersten Angaben 4 SDF-Wachleute der Station getötet und 5 weitere Menschen schwer verletzt. Die SDF haben die Elektrizitätsstation deshalb bewacht, weil IS-Zellen in der letzten Zeit vermehrt Angriffe und Attentate in Nordsyrien durchführen

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Trauerfeier für die Gefallenen des IS-Angriffs auf das Sina-Gefängnis

Trauerfeier auf dem Gefallenenfriedhof bei Dêrik

Am 1. Februar fand auf dem Gefallenenfriedhof bei Dêrik eine Trauerfeier für zehn beim IS-Angriff auf das Gefängnis in Hasaka gefallene Sicherheitsleute in statt. Fünf der insgesamt 121 bei dem Ausbruchsversuch der IS-Gefangenen aus dem Sina-Gefängnis in Hasaka Gefallenen stammen aus Dêrik. An der Trauerfeier nahmen Tausende Einwohner*innen unserer Partnerstadt teil. Die fünf Gefallenen aus Dêrik wurden nach der Trauerfeier auf dem Friedhof beeerdigt.

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Zunehmende Schülerzahl im Newroz-Camp

Die Schulcontainer im Newroz-Camp sind vollkommen überfüllt

Die Grundschule im Newroz-Camp bei Derik steht vor wachsenden Problemem: Die Schulleiterin Sawsan Abdullah erklärte gegenüber “North Press Agency”, dass in den letzten zwei Monaten die Zahl der Schüler von 700 auf 953 gestiegen ist. In jedem der 10 Container-Klassenzimmer, die für je 25 Schüler ausgelegt sind, sitzen inzwischen mehr als 40 Schüler, vier auf jeder Schulbank. Natürlich hat die Überbelegung sehr negative Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität. 6 weitere Container wären nötig, um einigermassen normalen Unterricht durchführen zu können.

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