Aktuelles

Friedrichshain-Kreuzberg District Assembly condemns the Turkish attacks on our twin town Dêrik

With a large majority, the Friedrichshain-Kreuzberg District Assembly (BVV) passed a resolution on 30 November 2022 condemning Turkey’s war actions against the civilian infrastructure in the vicinity of our twin town Dêrik, which violate international law, and expressing its condolences to the relatives of the 11 dead.

Fears about the Mobile Clinic

The BVV shares our fear that the Mobile Clinic could also become a target of attack and assured us of continued support in our efforts to improve living conditions in and around Dêrik.

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Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg verurteilt die türkischen Angriffe auf unsere Partnerstadt Dêrik

Mit grosser Mehrheit hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg am 30.11.2022 in einer Resolution die völkerrechtswidrigen Kriegsaktionen der Türkei gegen die zivile Infrastruktur in der Umgebung unserer Partnerstadt Dêrik verurteilt und den Angehörigen der 11 Toten ihr Beileid ausgesprochen (siehe die entsprechende BVV-Drucksache).

Befürchtungen um Mobile Klinik

Die BVV teilt unsere Befürchtung, dass auch die Mobile Klinik zum Angriffsziel werden könnte und sicherte uns weiterhin Unterstützung in unserem Bemühen zu, die Lebensverhältnisse in und um Dêrik zu verbessern.

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Erneuter türkischer Luftangriff auf das Umland unserer Partnerstadt Dêrik

Mit Entsetzen haben wir erfahren, dass in der Nacht von Samstag den 19.11 auf Sonntag den 20.11. türkische Kampfflugzeuge das Dorf Teqil Beqil, wenige Kilometer von Dêrik entfernt, mehrfach bombardiert haben.

Beim ersten Angriff wurde gezielt ein Elektro-Umspannwerk zerstört. Dabei kamen nach Angaben des ehemaligen Ko-Bürgermeisters, Feremez Hamo, zwei Arbeiter um. Nach dem Angriff strömten Menschen aus der Zivilbevölkerung dorthin, um möglichen Opfern zu helfen. Daraufhin setzte eine zweite Angriffswelle ein. Dabei wurde auch ein Fahrzeug zerstört.

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Documentary "A Bridge to Rojava"

At the 12th Kurdish Film Festival in Berlin, the premiere of the documentary film “A Bridge to Rojava” by Kurdish filmmaker Ekrem Heydo took place on 16.10.2022 in front of an audience of around 200 people.

“A Bridge to Rojava” is about the emergence and development of our twinning association and its projects. It also shows the everyday life of the people in northern and north-eastern Syria and the omnipresent threat from the Turkish army and its Islamist auxiliaries.

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Dokumentarfilm "Eine Brücke nach Rojava"

Im Rahmen des [12. Kurdischen Filmfestivals in Berlin

](https://web.archive.org/web/20230331162609/https://kurdisches-filmfestival.de/film/a-bridge-to-rojava/) fand am 16.10.2022 vor rund 200 Zuschauern die Premiere des Dokumentarfilms “Eine Brücke nach Rojava” des kurdischen Filmemachers Ekrem Heydo statt.

“Eine Brücke nach Rojava” handelt von der Entstehung und Entwicklung unseres Städtepartnerschaftsvereins und seiner Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

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Lesung und Vortrag zum Buch "Erfahrung Rojava"

Am 14.10.2022 hatten wir zu einer Lesung mit Vortrag zum Sammelband “Erfahrung Rojava” eingeladen, der vom Notarzt und Psychotherapeuten Dr. Michael Wilk herausgegeben worden ist. Der Sammelband enthält eine Reihe von Erfahrungsberichten vor allem aus der medizinischen Arbeit und einen Beitrag unseres Mitglieds Elke Dangeleit über die Hintergründe unserer Städtepartnerschaft und über die konkreten Probleme unserer Solidaritätsarbeit.

Mit der Androhung einer erneuten Invasion und den immer häufigeren Drohnenangriffen durch die türkische Armee hat sich die Situation der Menschen in den Autonomiegebieten in Nordostsyrien (Rojava) weiter verschärft. Für die kurdische, assyrische, aramäische und arabische Bevölkerung sind militärische Angriffe schon jetzt tägliche Realität.

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Politik von Auswärtigem Amt und BMZ blockiert Arbeit der Städtepartnerschaft

Stellungnahme

Wir sind äußerst irritiert:

Die ‚Servicestelle Kommunen in der Einen Welt‘ (SKEW), hat es unter Bezug auf das BMZ abgelehnt, eine De­legationsreise in unsere Partnerstadt Dêrik im nordsyrischen Selbstverwaltungsgebiet zu fördern. Die Ableh­nung erfolgte, obwohl der Kleinprojektefonds des BMZ gerade dafür gedacht ist, Städtepartnerschaften mit dem Globalen Süden zu fördern und zu unterstützen. Die Delegation sollte unsere laufenden Projekte in Dêrik besuchen, weitere geplante Projekte vorbereiten und die Beziehungen zwischen den Kommunen, vor allem zwischen der Zivilbevölkerung, vertiefen.

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Glückwünsche des Städtepartnerschaftsvereins zum 10. Jahrestag der Gründung der Selbstverwaltung

Anlässlich des Strassenfestes zum 10.Jahreatag der Gründung der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien am 17.7.2022 auf dem Oranienplatz in Kreuzberg überbrachte das Vorstandsmitglied Elke Dangeleit die Grüsse und Glückwünsche des Städtepartnerschaftsvereins.

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AUFBAU IN ZEITEN DES KRIEGES - Ein politischer Reisebericht aus ROJAVA/ Nord-Ostsyrien

Aufbau in Zeiten des Krieges - Vom Enstehen einer basisdemokratischen Gesellschaft

- Ein politischer Reisebericht aus ROJAVA/ Nord-Ostsyrien -

Insgesamt sechs Monate hat die Referentin, Mitglied der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg - Dêrik, im Gebiet der autonomen Administration Nord-Ostsyrien als Englischlehrerin für Kriegsversehrte gearbeitet. Sie hat in dieser Zeit nicht nur in Dêrik gelebt, sondern auch viele verschiedene Orte von Qamislo bis Tabqa besucht und kennengelernt.

Auf der von rund 50 Interessierten besuchten Veranstaltung im Kreuzberger Mehrgenerationenhaus in der Gneisenaustrasse berichtete sie über das schwierige Alltagsleben angesichts ständiger Angriffe und Drohnenüberwachung durch die Türkei. Besonders anschaulich war ihre Schilderung über die Situation der vielen Kriegsversehrten: Das Embargo gegen das Selbstverwaltungsgebiet und der damit verbundene Mangel an medizinischen Geräten und Medikamenten hat nicht nur dazu geführt, dass unnötig viele der in den Kämpfen mit dem IS und anderen Dschihadisten Verwundeten gestorben sind, sondern dass Kriegsversehrte bis heute nur mangelhaft behandelt und rehabilitiert werden können.

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Preview des Dokumentarfilms "Eine Brücke nach Rojava"

Am 25. Juni 2022 fand im fsk-Kino in Friedrichshain-Kreuzberg der Preview des Dokumentarfilms “Eine Brücke nach Rojava” statt. Dieser Film des Berliner kurdischen Dokumentarfilmers Ekrem handelt von der Entstehung und Entwicklung unseres Städtepartnerschaftsvereins und seiner Projekte. Er zeigt auch den Alltag der Menschen in Nord- und Nordostsyrien und die allgegenwärtige Bedrohung durch die türkische Armee und ihre islamistischen Hilfstruppen.

Der Film begleitet Elke und Günter, Mitbegründer:innen des Städtepartnerschaftsvereins, auf eine Reise in den kurdisch geprägten Norden Syriens, auch Rojava genannt. Um die Unterzeichnung der ersten Städtepartnerschaft Deutschlands mit einer nordostsyrischen Stadt für den multikulturellen Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg voranzutreiben, treffen sie die Bürgermeister:innen der Stadt Dêrik, die aus der Doppelspitze des Bürgermeisters Feremez Hammo und der Co-Bürgermeisterin Rojin Ceto besteht. Anhand der Arbeit des Städtepartnerschaftsvereins und der Reise der Berliner Delegation nach Syrien zeichnet der Film ein Bild der Situation in Nordostsyrien und zeigt anschaulich die aktuellen Herausforderungen der Menschen vor Ort.

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