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22.1.2026

Bis nach Dêrik konnten die HTS-Truppen incl. der verschiedenen islamistischen Milizen noch nicht vordringen. Sie sind in Luftlinie ca. 40 km von unserer Partnerstadt entfernt. Zur Zeit gilt zwischen SDF und HTS ein Waffenstillstand, der in der östlichen Dschazira (anders als in der Gegend um Kobanê) weitgehend eingehalten wird.  Aber nach wie vor treffen in Dêrik viele Geflüchtete aus dem Westen ein, die in Schulen, Moscheen und leerstehenden Häusern provisorisch untergebracht werden müssen. Die Jugendorganisation der Selbstverwaltung in Dêrik kümmert sich um die Verteilung der Geflüchteten auf die verschiedenen Unterkünfte.

Zur Situation in den Schulen von Dêrik haben uns heute Fotos erreicht:

Geflüchtete in einer Schule in Dêrik

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Geflüchtete in einer Schule in Dêrik

Eine positive Meldung gibt es aber: Dank eurer Spenden können wir heute 5.000 € Nothilfe auf den Weg nach Dêrik bringen.

Für alle die sich über die Hintergründe der gegenwärtigen Situation im Selbstverwaltungsgebiet genauer informieren möchen, empfehlen wir diesen Reuters-Bericht

20.1.2026

Nach den von furchtbaren Massakern an der Zivilbevölkerung begleiteten massiven Angriffen der HTS-Regierungs-Truppen und ihrer islamistischen Milizen auf das Selbstverwaltungsgebiet sind in den letzten drei Tagen bereits Tausende von Menschen nach Dêrik geflohen. Zehntausende mehr werden in dieser östlichsten Stadt des Selbstverwaltungsgebietes noch erwartet. Denn laut Berichten unserer Partnerorganisation Make Rojava Green Again (MRGA) kommt alle 10 Minuten ein Fahrzeug mit Geflüchteten in Dêrik an. Alle 6 Schulen in der Stadt sind bereits voll belegt, es fehlt an allem und es wird dringend um finanzielle Hilfe gebeten.

Bitte beachtet auch unseren gemeinsamen Spendenaufruf.