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Veranstaltung am 17. April 2026 um 19 Uhr | Salon im FMP1, Franz-Mehring-Platz 1  10243 Berlin

Auf dem Podium diskutieren:

  • Liveschaltung nach Rojava zu einer Frauenrechtsaktivistin
  • Tim Krüger – Freier Journalist, u. a. für taz, junge Welt, ND und Blätter für deutsche und internationale Politik zum Themengebiet Syrien, Rojava und Naher Osten. 
  • Dr. Elisa Stein – Ärztin an der Charité und Projektkoordinatorin einer Klinikpartnerschaft zur Unterstützung der Mobilen Klinik in Dêrik – einem gemeinsamen Gesundheitsprojekt für Frauen und Kinder der Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg e. V. und der WJAS – Stiftung der Freien Frau in Syrien
  • Moderation: Janosch Tries – Vorstandsmitglied und Projektkoordinator Städtepartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg e. V.

Die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien steht an einem kritischen Wendepunkt. Nach schweren militärischen Angriffen durch die Truppen des Übergangspräsidenten Al Schaara hat sie innerhalb kurzer Zeit große Teile der mehrheitlich arabisch geprägten Gebiete verloren. Zwar konnten Verhandlungen den Vormarsch vorerst stoppen – doch die zentrale Frage bleibt: Wie geht es weiter?

Welche Konsequenzen hat der Integrationsprozess mit der syrischen Übergangsregierung für die Zukunft der autonomen Selbstverwaltung – und ist die Revolution von Rojava damit gescheitert oder steht sie vor einer Transformation?

Die Veranstaltung analysiert die aktuellen politischen Entwicklungen in Rojava und diskutiert mögliche Szenarien für die Zukunft der Region. Ein besonderer Fokus liegt auf der humanitären Situation vor Ort, insbesondere auf der Lage von Frauen und Kindern.

Rund fünf Millionen Binnenvertriebene leben weiterhin in ganz Syrien. In Rojava sind es Hunderttausende, viele davon sind in inoffiziellen Unterkünften wie Schulen und Moscheen untergebracht. Welche Hilfsprojekte gibt es? Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir Einblicke in bestehende Hilfsprojekte und aktuelle Kooperationen geben.